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Ziel dieser Schulungen ist es das Basiswissen zur Hautpflege und Wirkstofftherapie zu erhöhen, eine Kratzkontrolle zu erlernen und Alternativen zu entwickeln. Ganz besonders im Zentrum – besonders bei Kindern – steht die Steigerung des Selbstbewußtseins und der Umgang mit der Erkrankung im sozialen Umfeld. Hierbei wird auch das Selbstmanagement gefördert und Trainiert, so dass auch Kinder schon lernen die Neurodermitis in den Griff zu bekommen. Gerade für Kinder unter 10 Jahren ist es wichtig ein gesundes Selbstbewußtsein mit der Krankheit zu entwickeln und mit Kratzschüben umzugehen.
Die Erfahrungen mit diesen Schulungen sind in den letzten Jahren so positiv, dass sich viele Krankenkassen (z.B. die Techniker Krankenkasse) an solchen Programmen beteiligen und diese ganz oder zu einem großen Teil finanzieren.
Vielfach bestehen die Schulungen aus einem interdizsiplinären Team aus Ökothrophologen, Dermatologen, und einem Psychologen.
Vielfach hat es sich jedoch gezeigt, dass solche Teams oft nur in großen Städten wie Hamburg, Berlin oder München anzutreffen sind und damit viele Patienten einen Zugang dazu nicht haben. Gerade in kleineren Städten ist es oft schwierig Neurodermitisschulungen zu organisieren. Deshalb gibt es derzeit Überlegungen, ob tasächlich alle drei Fachgruppen so mit eingebunden werden müssen oder ob es zu Hilfe der Neurodermitiker nicht ausreichend ist, wenn speziell ausgebildete Neurodermitistrainer in Zusammenwirken mit dem jeweiligen Arzt die Schulungen ganz übernehmen. Dies eröffnet die Möglichkeit flächendeckend und damit ortsnah den Neurodermitikern fachliche Hilfe anzubieten. Angesichts dessen, dass ein Schulungsprogramm für Erwachsene 10 Wochen mit jeweils 2 Wochenstunden dauert und am Abend durchgeführt werden muss ist die Koordinierung mit drei Fachrichtungen umständlich und auch teuer. Der Neurodermitistrainer vor Ort als kompetetnter und ausgebildeter Ansprechpartner könnte dabei die Lösung sein.
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