Um alle Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Falls Sie noch keinen Account bei myAllergo haben, können Sie sich hier registrieren.
Die Haut von Babys und Kleinkindern ist anders als die Erwachsener. Zum Einen ist die natürliche Schutzbarriere der Haut – ein Fett-Wasser-Film – in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollständig ausgebildet. Wasserverlust und reizende Umweltfaktoren machen sich so viel schneller bemerkbar. Auch ist die Empfindlichkeit gegenüber hautreizenden Stoffen deutlich erhöht. Auf der anderen Seite ist die Körper- und Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht viel größer als bei Erwachsenen. Kinderhaut trocknet viel leichter aus, zudem ist die Hornschicht durchlässiger und die fettproduzierenden Talgdrüsen stellen ihren Betrieb schon bald ein, erst in der Pubertät nehmen sie ihren Betrieb wieder auf. Speziell im Windelbereich spüren Eltern diese erhöhte Sensibilität, Babyhaut ist am Po oft gerötet und entzündet – auch ohne Neurodermitis.
Für die Pflege sollten Sie mehrere Produkte zuhause haben, um auf jeden Hautzustand vorbereitet zu sein. Außerdem müssen Sie zu Beginn erst ausprobieren, welche Cremes und Salben gut vertragen werden. Achten Sie genau auf die enthaltenen Inhaltsstoffe, Farb-, Duft-, sowie Konservierungsstoffe sind natürlich tabu. Nutzen Sie am besten hypoallergene Produkte für empfindliche Haut, diese enthalten keine allergieauslösenden Substanzen.
Klar ist: Eine umfangreiche Hautpflege wird jede Menge Zeit in Anspruch nehmen. Führen Sie das tägliche Eincremen als Ritual ein, auf das sich Ihr Kind freuen kann. Wichtig ist, dass die Pflege zu einem selbstverständlichen Teil des Tages wird. Da die Haut Ihres Kindes bereits gereizt ist, wird das Eincremen nicht angenehm sein, gut ist es daher, die Gedanken Ihres Kindes umzulenken. Lesen Sie aus der Lieblingsgeschichte vor oder lassen sich vom Kindergarten- oder Schultag erzählen. Viele Kinder empfinden es auch als schön, wenn die Pflegeprodukte vorgekühlt sind. Am wichtigsten jedoch ist es, Ihr Kind genau zu beobachten. Finden Sie heraus, welche Berührungen als angenehm empfunden werden. Manche Kinder mögen es, wenn die Creme eingeklopft wird, andere bevorzugen streichelnde Berührungen. Auch für Sie selbst ist das Eincrremen ein wertvolles Ritual, das die Beziehung zu Ihrem Kind stärkt.
Grundsätzlich werden Sie für die Hautpflege Ihres Kindes Cremes, Lotionen, Salben und Emulsionen brauchen. Sie sind alle unterschiedlich zusammengesetzt und können sich so den individuellen Bedürfnissen der Haut anpassen.
Was sagen Sie dazu? Verfassen Sie hier einen Kommentar:
Die mit * versehenen Felder sind Pflichtfelder, die einen Eintrag erfordern.
Meinungen
Es sind keine Kommentare vorhanden.