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Oft wird die Haut mit einer Backsteinmauer verglichen. Sie besteht aus mehreren Schichten, die Epidermis (Oberhaut) spielt bei der Feuchtarbeit die wichtigste Rolle. Sie benötigt fast einen Monat, um sich zu regenerieren. Besonders die Zellen der Hornschicht sind schädigenden Einflüssen ausgesetzt. Auf der Hornschicht liegt ein feiner Wasser-Fett-Film, der sogenannte Säureschutzmantel, Durch Wasser und Chemikalien wird der Säureschutzmantel (Hydrolipidfilm) geschädigt, ist der dauerhaften Belastungen ausgesetzt, haben es Bakterien sehr leicht. Entzündungen sind vorprogrammiert.
Ein umfassender Hautschutzplan umfasst drei Pfeiler: präparative, reparative Hautschutzmaßnahmen und Hautreinigung.
Die einzelnen Maßnahmen sollten nur bei gesunder Haut durchgeführt werden, ist sie bereits angegriffen, sollte ein Spezialist (berufsdermatologisch erfahrener Hautarzt) hinzugezogen werden.
Ansprechpartner für Schulungen oder Beratungen ist die jeweilige Berufsgenossenschaft. Beobachten Sie Hautveränderungen sollten Sie sich an Ihren Haut- oder Betriebsarzt wenden. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft können dann wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Die Genossenschaft übernimmt beispielsweise die Behandlungskosten für sechs Monate. Neben Mitarbeitern beraten die Berufsgenossenschaften auch Jugendliche. Besonders angesprochen sind solche Schulabgänger, die bereits eine Atopie haben und sich umfassend beraten lassen möchten.
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