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Studien haben herausgefunden, dass an Asthma und/oder Allergien leidende Jugendliche mit einem höheren Schulabschluss eine erheblich größere Berufsauswahl haben, in denen das Allergierisiko gering ist. Hingegen finden nur sehr wenige Hauptschüler den richtigen Beruf. Hier besteht außerdem großer Nachholbedarf in Sachen Aufklärung.
Atopiker sind jene Jugendliche, die eine gewisse Sensibilität gegenüber Allergenen schon mitbringen, jedoch noch keine Allergie entwickelt haben. Besonders groß ist die Gefahr, eine Allergie zu entwickeln, in Feuchtberufen. Durch den ständigen Kontakt mit potenziellen Allergenen kann aus dem Traumjob schnell ein Alptraum werden. Berufliche Umorientierung und nicht selten persönliche und finanzielle Probleme sind die Folge. Damit es gar nicht erst zu einer Berufsallergie kommt, sollten sich Jugendliche mit einer atopischen Veranlagung besonders intensiv informieren, welche Berufe gefahrlos ausgeübt werden können. Ansprechpartner sind zum Beispiel: Lehrer, Kinder- und Jugendarzt und das zuständige Arbeitsamt (spezialisierter Berufsberater).
Sogenannte „Feuchtberufe“ wie etwa Florist, Bäcker, Friseur, Metzger oder Koch sind risikoreiche Berufe, die von Allergikern möglichst nicht ausgeübt werden sollten. Es gibt jedoch eine große Bandbreite solcher Berufe, die mit nur einem geringen Allergierisiko verbunden sind. Eine kleine Auswahl.
Leider ist die Arbeitsmarktsituation derzeit für Auszubildende nicht die beste. So kann es vorkommen, dass dennoch ein Risikoberuf ausgeübt werden muss. Ist so ein Fall eingetreten, ist die Betreuung durch den Hausarzt, das Arbeitsamt und die entsprechenden Stellen der Berufsberatung besonders wichtig. Wenn aber der lokale Arbeitsmarkt nichtmal freie Stellen im Risikoberuf hat, können Jugendliche spezielle Förderlehrgänge absolvieren. In Deutschland gibt es derzeit drei Einrichtungen, in denen Jugendliche abseits des Wohnorts eine Ausbildung absolvieren können, die komplett auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Hier können Schüler mit problematischer Berufswahl etwa den Schulabschluss nachholen, spezielle Lehrgänge absolvieren oder auch eine Ausbildung beginnen. In jeder dieser Einrichtungen ist eine entsprechende medizinische Begleitung gewährleistet. Das zuständige Arbeitsamt trägt die Kosten.
Noch einmal alle wichtigen Schritte im Überblick:
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