Willkommen bei myAllergo

Um alle Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie angemeldet sein.

Falls Sie noch keinen Account bei myAllergo haben, können Sie sich hier registrieren.

  • Bitte achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung.
Didgeridoo spielen gegen Asthma

Didgeridoo spielen als alternative Asthmatherapie

Bis vor wenigen Jahren warnten Ärzte noch vor dem Spielen des australischen Blasrohrs Didgeridoo. Eine neue Studie zeigt jedoch: Didgeridoo kann als alternative Asthmabehandlung eingesetzt werden. Das australische Blasrohr wirkt dabei nicht nur direkt auf die Atmung, sondern verbessert auch das allgemeine Wohlbefinden. Besonders Kinder profitieren.

Trance-ähnliche Zustände löschen Stress aus

Stress ist Gift für Asthmapatienten. Emotional aufrührende Situationen und psychischer Stress erhöhen die Atemfrequenz, das Atmen wird zudem unregelmäßig. Asthma-Betroffene sollten daher eine für sich wirksame Entspannungsmethode finden, um den Stress zu reduzieren und das Risiko eines Asthmaanfalls zu senken. Eine hervorragende Methode, sich zu entspannen, ist ein Musikinstrument zu spielen. Warum versuchen Sie sich nicht mal am ältesten Musikinstrument der Welt: dem Didgeridoo? Professionelle Spieler berichten gar von Trance-ähnlichen Zuständen, wenn sie spielen. Eines aber ist gewiss, Stress lässt sich mit dem Blasrohr abbauen, auch das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich.

Geheimnis Zirkularatmung

Das Geräusch eines Didgeridoos erinnert anfangs ein wenig an einen röhrenden Hirsch in der Brunftzeit. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Sound schon, aber auch sehr einzigartig und wunderschön. Um das Didgeridoo spielen zu lernen, müssen Sie sich die Zirkularatmung antrainieren. Diese spezielle Atemtechnik ermöglicht ein ununterbrochenes Spiel, ohne das das Instrument abgesetzt werden muss. Auch bei anderen Blasinstrumenten kommt die Zirkularatmung zum Einsatz. Ziel ist es, durch die Nase einzuatmen, während gleichzeitig durch den Mund ausgeatmet wird. Um dies zu erreichen, muss beim Spielen ein Gegendruck erzeugt werden, der die Atemwege beim Ausatmen offen hält. Neben dem Gaumensegel muss auch das Zwerchfell bewusst eingesetzt werden, um einen konstanten Luftstrom zu erzeugen. Was sich so kompliziert anhört, ist es gar nicht unbedingt. Besonders Asthmatiker, die Spaß an der Musik haben, sollten sich einmal am Hereinblasen versuchen. Nach regelmäßigem Training können sogar die Effekte nachgewiesen werden: Die Lungenfunktion ist verbessert und Schleim kann besser abgehustet werden. Außerdem haben trainierte Spieler eine bessere Kontrolle über ihre Atmung und können auch die tiefe Bauchatmung bewusst einsetzen, die wir alle unbewusst anwenden, wenn wir tief entspannt sind.

Für Kinder ideales Instrument

Um das Didgeridoo spielen zu lernen, sind keine Vorkenntnisse nötig. Das Wissen um Noten, Klänge, Rhythmen und Harmonien wird nicht gebraucht. Alles was nötig ist, ist Begeisterung für das Instrument. Für Kinder ist das australische Blasrohr daher ideal, denn sie haben schnell Erfolgserlebnisse. Aber auch ängstliche und scheue Menschen, die schnell aufgeben, werden mit dem Didgeridoo ihren Spaß haben. Effektiver als klassische Asthma-Atemübungen ist das Didgeridoo spielen außerdem, da es hauptsächlich um den Spaß und erst zweitrangig um einen Therapieerfolg geht.

Didgeridoo spielen als Musiktherapie

Wollen Sie es auch einmal mit einem Didgeridoo versuchen, sollten Sie sich einen Physiotherapeuten oder Musiktherapeuten suchen, der auch Didgeridoo unterrichtet. Alternativ eignet sich auch ein Didgeridoolehrer mit physiologischen Kenntnissen. Lassen Sie sich regelmäßig ärztlich untersuchen. Wichtig ist auch, dass Sie das Spielen nicht als Asthmatherapie ansehen. Haben Sie Spaß und lassen Sie die Klänge aus sich herausfließen. Beobachten Sie, ob Ihnen das Spiel guttut, aber genießen Sie Ihr neues Hobby.


Artikel zum Thema

Was sagen Sie dazu? Verfassen Sie hier einen Kommentar:

Die mit * versehenen Felder sind Pflichtfelder, die einen Eintrag erfordern.

Meinungen

Es sind keine Kommentare vorhanden.