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Viele verschiedene Studien ergeben, zusammengenommen, eines ganz deutlich. Schon in der Schwangerschaft sollten Mütter auf ihre Vitaminversorgung achten, um das Asthmarisiko gering zu halten. Wenn die Kleinen dann geboren sind, wird die ausreichende Zufuhr von Vitaminen noch wichtiger. Ein kleiner Überblick:
Folsäure: In einer Studie des John Hopkins Children Centers mit 8000 Menschen zeigte sich, dass die Patienten mit einem niedrigen Folatspiegel seltener an Allergien litten und weniger anfällig für Asthma waren. Menschen mit einem niedrigen Folatspiegel hatten der Studie zufolge ein um 40 Prozent höheres Risiko für Atembeschwerden. Folat ist die natürlich auftretende Form der Folsäure.
Vitamin E: In einer schottischen Studie mit schwangeren Frauen wurde herausgefunden, dass die werdende Mutter ausreichend mit Vitamin E versorgt sein sollte. So kann das mittlere Risiko für die später geborenen Kinder, an Asthma zu erkranken, um 15 Prozent gesenkt werden.
Vitamin C: Auch Orangen und andere Zitrusfrüchte, die viel Vitamin C enthalten, können bei der Asthmavorbeugung helfen. In einer englischen Studie hatten die untersuchten Asthmatiker einen niedrigeren Vitamin C-Spiegel als jene Teilnehmer ohne Asthma.
Die Küche aus dem Mittelmeerraum kann eine ganze Menge. Schon für Herz-Kreislauferkrankungen wurde ihr positiver Effekt belegt. Dazu kann sie mit ihren vielfältigen Vitalstoffen zahlreichen Erkrankungen etwa Krebs vorbeugen. Eine britische Studie beweist nun: Auch für Kinder mit Asthma ist diese Cuisine gesund. Die Forscher untersuchten die Ernährung von Kindern aus Kreta und verglichen sie mit englischen Kindern. Heraus kam, dass die Allergie-Hauttests der griechischen Kinder sehr oft positiv ausfiel, sie jedoch viel seltener an Asthma und allergischem Schnupfen (Rhinitis) erkranken. Die gesunde Küche scheint somit trotz bestehender Allergie vor Atemwegserkrankungen zu schützen. Charakteristisch für die mediterrane Küche sind viel frisches Obst und Gemüse, viel Fisch und Nüsse sowie Rotwein. Der Fettbedarf wird hauptsächlich über ungesättigte Fette, wie sie beispielsweise in Olivenöl vorkommen, gedeckt.
Während also die Mittelmeerküche positiv zu sein scheint, ist es die amerikanische nicht. Burger, Pommes und Chicken-Nuggets sollten Sie möglichst von Ihrem Speiseplan streichen. Auch Ihre Kinder sollten diese Fast-Food-Klassiker nur in Maßen genießen dürfen. Eine Studie der Universität Ulm mit 50.000 Kindern aus 20 verschiedenen Ländern kam zu folgendem Ergebnis: Drei oder mehr Fast-Food-Tage pro Woche erhöhen das Asthma-Risiko. Die Wissenschaftler machen jedoch nicht allein die Essgewohnheiten für das Asthma verantwortlich. Vielmehr sei häufiger Fast-Food-Konsum ein Hinweis auf einen allgemeinen schlechten Lebenswandel, der sich auch in anderen negativen Gewohnheiten niederschlägt.
Asthma und Übergewicht haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sprunghaft zugenommen. Auch bei den Kindern sind die Zahlen alarmierend. In einer Metastudie, in der insgesamt 12 Einzelstudien ausgewertet wurden, kam heraus: Kinder mit Übergewicht haben ein doppelt so hohes Risiko später an Asthma zu erkranken als normalgewichtige Kinder. Babys, deren Geburtsgewicht sehr hoch war, hatten ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko.
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