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Diese Erkenntnisse stammen aus einer New Yorker Studie am NYU Medical Center, die mit circa 260 Patienten durchgeführt wurde. Bei mehr als der Hälfte der Probanden führte Lachen zu einem asthmatischen Anfall. Doppelt so oft tritt dieses sogenannte „laughter induced asthma“ (LIA) bei denjenigen auf, die auch zum Belastungsasthma neigen. Hierbei kann es bei körperlicher Anstrengung zu einer Verkrampfung der Bronchienmuskulatur und somit zur typischen Luftnot kommen. Aber nicht nur ein herzhaftes Herauslachen ist für Betroffene gefährlich, selbst ein verhaltenes Kichern oder Glucksen führte zu einem Asthmaanfall. Auch die Dauer und Lautstärke des Lachens hatte keinen mindernden Einfluss auf die Entstehung eines Anfalls.
Warum Lachen einen Anfall auslöst, ist weiterhin ungeklärt. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass dieselben Ursachen wie bei einem Belastungsasthma verantwortlich sind. Der Betroffene atmet stärker, der damit verbundene Hyperventilationsreiz führt schließlich zu einer Verkrampfung der Bronchienmuskulatur. Besonders häufig bei dieser Form des Asthmas ist Husten und Atemnot.
Interessant ist nun, dass LIA nur dann auftrat, wenn es nicht optimal medikamentös eingestellt war. Anzeichen dafür sind mehrmaliges Aufwachen in der Nacht und der Bedarf nach zusätzlichen Medikamenten. Wer hingegen gut eingestellt ist, konnte länger lachen, ohne einen asthmatischen Anfall zu erleiden.Wissenschaftler glauben deshalb, dass LIA ein Indikator für ein schlecht behandeltes Asthma ist.
Ein asthmatischer Anfall kann durch vielfältige Auslöser verursacht, getriggert werden. Dazu gehören – hauptsächlich beim allergischem Asthma – Pollen, Nahrungsmittel, Hausstaubmilben und Schimmelpilze. Das alles sind äußere Faktoren. Beim nicht-allergischen Asthma können auch innere Faktoren, etwa psychische Anspannung einen Anfall auslösen. Daneben führen körperliche Belastung, Umweltreize (Kälte), Zigarettenrauch oder bestimmte Medikamente zu einer Verkrampfung der Bronchien.
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