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Das Wiesenlieschgras wächst besonders gern auf Wegen, auf üppigem Weideland sowie auf feuchten Böden.
Der Wiesenfuchsschwanz wächst besonders auf feuchten Weiden und Wiesen, aber auch auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. Seine Gräserpollen gehören zu den häufigsten Gräserallergenen in Deutschland, sie sind hoch allergen.
Das Straußgras wächst verstärkt am Wegesrand, auf Äckern sowie auf feuchten Böden. Die Pollen sind hoch allergen. Es besteht das Risiko einer Kreuzallergie zu anderen Gräsern.
Das Ruchgras ist besonders auf mageren Wiesengebieten, in Laubwäldern, sowie auf trockenem Boden zu finden. Es besteht die Möglichkeit der Kreuzallergie zu anderen Gräsern.
Das Gras wächst besonders auf feuchten Wiesen, auf Weiden und auf feuchten Lehmböden.
Außerdem:
Pollenallergiker mit einer diagnostizierten Gräserpollenallergie sollten sich vor der sogenannten pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie in acht nehmen. Bei der Gräserpollenallergie können Kreuzreaktionen zu Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen und Erbsen, aber auch zu Tomaten und Getreide bestehen.
Die Behandlung der Gräserpollenallergie beruht auf drei Säulen.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bei der Pollenallergie auf Gräserpollen die SIT (Sublinguale Immuntherapie). Sie geht nicht nur die Beschwerden an, sondern bekämpft deren Ursache. Innerhalb von drei Jahren wird das Immunsystem mit steigenden Dosen der entsprechenden Gräserpollen an das Allergen gewöhnt. Wird die Gräserpollenallergie nicht behandelt, droht der Etagenwechsel. Hierbei verlagern sich die Symptome von den oberen Atemwegen in die unteren. Die Bronchien der Lunge entzünden sich und es entwickelt sich ein chronisches Asthma Bronchiale.
Idealerweise sollte die Immuntherapie etwa drei bis vier Monate vor dem Pollenflug der Gräserpollen beginnen. Wichtig ist, dass die Therapie drei Jahre lang durchgehalten wird. Am erfolgversprechendsten ist die Behandlung bei Menschen mit einer Gräserpollenallergie, die noch keine vier Jahre lang besteht. Die SIT ist als Spritzentherapie, in Form von Tropfen und seit 2006 auch in Form einer Tablette erhältlich.
Die Gräsertablette bietet viele Vorteile gegenüber der Spritze, sie kann bequem transportiert werden, der regelmäßige Praxisbesuch entfällt. Zudem müssen die Tabletten nicht gekühlt werden. Die Tablette gegen die Gräserpollenallergie wird einfach unter die Zunge gelegt, wo sie sich auflöst. In den Gräsertabletten ist zudem die Allergenmenge höher dosiert als in der Spritze, sodass die Erfolge wahrscheinlicher sind. Die Sublingualtablette Oralair® etwa enthält einen Extrakt aus fünf Gräserpollen, jedoch muss auch sie über drei Jahre eingenommen werden. Studien zeigen, dass die Gräsertablette bei der Gräserpollenallergie genauso wirksam ist wie die Spritze. Schon in der ersten Gräserpollen Saison gehen die allergischen Beschwerden um bis zu 40 Prozent zurück.
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