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Allergie auf Gräserpollen
Gräserpollenallergie

Gräserpollenallergie: Die häufigsten Gräserpollen

Rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung leidet an Heuschnupfen. Davon reagiert etwa die Hälfte auf Gräserpollen. Zusammen mit der Birkenpollenallergie sowie allergischen Reaktionen auf Kräuterpollen gehört die Gräserpollenallergie zu den häufigsten Pollenallergien. Im Mai beginnt die Pollenflugzeit der Gräser, sie dauert den ganzen Sommer an und endet etwa im August. Aber schon vor dem Mai und noch weit nach dem Ende des Pollenfluges können Gräserpollen Beschwerden verursachen. Fast alle Gräserpollen verursachen auch Kreuzreaktionen, entweder zu anderen Gräsern oder zu strukturell ähnlichen Lebensmitteln.

Die häufigsten Gräserpollen in Mitteleuropa

  • Wiesenlieschgras: Blütezeit Mai-September

Das Wiesenlieschgras wächst besonders gern auf Wegen, auf üppigem Weideland sowie auf feuchten Böden.

  • Wiesenfuchsschwanz: Blütezeit: Mai-Juni

Der Wiesenfuchsschwanz wächst besonders auf feuchten Weiden und Wiesen, aber auch auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. Seine Gräserpollen gehören zu den häufigsten Gräserallergenen in Deutschland, sie sind hoch allergen.

  • Straußgras: Blütezeit Juni-Juli

Das Straußgras wächst verstärkt am Wegesrand, auf Äckern sowie auf feuchten Böden. Die Pollen sind hoch allergen. Es besteht das Risiko einer Kreuzallergie zu anderen Gräsern.

  • Ruchgras: Blütezeit April-Juni

Das Ruchgras ist besonders auf mageren Wiesengebieten, in Laubwäldern, sowie auf trockenem Boden zu finden. Es besteht die Möglichkeit der Kreuzallergie zu anderen Gräsern.

  • Honiggras: Blütezeit Juni-Juli

Das Gras wächst besonders auf feuchten Wiesen, auf Weiden und auf feuchten Lehmböden.

Außerdem:

  • Knäuelgras
  • Wiesenrispengras
  • Glatthafer
  • Wiesenschwingel

Vorsicht vor Kreuzallergien

Pollenallergiker mit einer diagnostizierten Gräserpollenallergie sollten sich vor der sogenannten pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie in acht nehmen. Bei der Gräserpollenallergie können Kreuzreaktionen zu Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen und Erbsen, aber auch zu Tomaten und Getreide bestehen.

Therapie der Gräserpollenallergie

Die Behandlung der Gräserpollenallergie beruht auf drei Säulen.

  1. Vermeidung des Allergens (der Gräserpollen)
  2. Behandlung der allergischen Beschwerden (mit Nasensprays, Augentropfen und Antihistaminika)
  3. Ursache behandeln > Immuntherapie

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bei der Pollenallergie auf Gräserpollen die SIT (Sublinguale Immuntherapie). Sie geht nicht nur die Beschwerden an, sondern bekämpft deren Ursache. Innerhalb von drei Jahren wird das Immunsystem mit steigenden Dosen der entsprechenden Gräserpollen an das Allergen gewöhnt. Wird die Gräserpollenallergie nicht behandelt, droht der Etagenwechsel. Hierbei verlagern sich die Symptome von den oberen Atemwegen in die unteren. Die Bronchien der Lunge entzünden sich und es entwickelt sich ein chronisches Asthma Bronchiale.

Immuntherapie vor der Gräserpollen Saison beginnen

Idealerweise sollte die Immuntherapie etwa drei bis vier Monate vor dem Pollenflug der Gräserpollen beginnen. Wichtig ist, dass die Therapie drei Jahre lang durchgehalten wird. Am erfolgversprechendsten ist die Behandlung bei Menschen mit einer Gräserpollenallergie, die noch keine vier Jahre lang besteht. Die SIT ist als Spritzentherapie, in Form von Tropfen und seit 2006 auch in Form einer Tablette erhältlich.

Die neue Gräsertablette gegen die Gräserpollenallergie

Die Gräsertablette bietet viele Vorteile gegenüber der Spritze, sie kann bequem transportiert werden, der regelmäßige Praxisbesuch entfällt. Zudem müssen die Tabletten nicht gekühlt werden. Die Tablette gegen die Gräserpollenallergie wird einfach unter die Zunge gelegt, wo sie sich auflöst. In den Gräsertabletten ist zudem die Allergenmenge höher dosiert als in der Spritze, sodass die Erfolge wahrscheinlicher sind. Die Sublingualtablette Oralair® etwa enthält einen Extrakt aus fünf Gräserpollen, jedoch muss auch sie über drei Jahre eingenommen werden. Studien zeigen, dass die Gräsertablette bei der Gräserpollenallergie genauso wirksam ist wie die Spritze. Schon in der ersten Gräserpollen Saison gehen die allergischen Beschwerden um bis zu 40 Prozent zurück.


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Meinungen

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Peter Hartig schreibt:> Wenn also, liebe „Welt“, geetlstiee dcberstunden bei deutschen Filmschaffenden nicht abgerechnet werden, dann eben nicht „oft schon deshalb, weil sie gegen diese Bestimmungen verstodfen.“ Weil ne4mlich „diese Bestimmungen“, also das Arbeitszeitgesetz, hier nicht gelten. <Doch! Ein deutsches Gesetz verliert seine Gfcltigkeit nicht so leicht. Das Arbeitszeitgesetz kann erst seit ein paar Jahren nur durch einen gfcltigen Tarifvertrag fcberschrieben werden. Gfcltig wird ein Tarifvertrag, wenn eine dieser Bedingungen erffcllt ist:1. Der Tarifvertrag wird vom Bundesministerium ffcr Arbeit ffcr allgemein gfcltig erkle4rt wird.2. Im individuellen Arbeitsvertrag steht: "Es gilt der Tarifvertrag"3. Die Tarifregelungen treten automatisch in Kraft, wenn der Arbeitnehmer in der Gewerkschaft und der Arbeitgeber bei einer der Arbeitgebervereinigungen Mitglied ist, die den Tarifvertrag unterschreiben haben.1. ist nicht erfolgt und ich sche4tze, dadf 2. & 3. nur bei 0,1 % bis allerhf6chstens (glaube aber nicht wirklich an eine so hohe Zahl) 10 % der Vertragsverhe4ltnisse beim Film zur Anwendung kommt.Also ffcr die fcberwiegende Mehrheit der Filmschaffenden gilt der Tarifvertrag juristisch nie! Deshalb gilt ffcr die grodfe Mehrheit (ffcr fast alle?) das Arbeitszeitgesetz!So ist zumindest mein Kenntnisstand und vielleicht ein Anlass sich noch einmal ein wenig eingehender mit dem Thema zu besche4ftigen. Google, Wikipedia und so…Kommentar bewerten: 2 0
xrdxkoga, 11.01.13 09:59:
qxjtthuu, 13.01.13 04:03: