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Tipps für Hausstaubmilbenallergiker
Süße Träume trotz Allergie

Haustaubmilbenallergie: Tipps für den Alltag

Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie haben es nicht gerade leicht. Besonders dort, wo man eigentlich dem stressigen Alltag entfliehen und ein wenig Ruhe schöpfen möchte, kann die Allergie schnell alle Erholung zunichte machen.

Speziell im Schlafzimmer jedoch können Sie mit wenigen Handgriffen eine angenehmere Atmosphäre herstellen, die Ihnen wieder schöne Träume und beschwerdefreie Nächte ermöglicht.

 

 

  • Verbannen Sie Staubfänger aus Ihrer Wohnung: Keine Tagesdecken und Dekokissen, keine dicken Vorhänge, keine verschnörkelten Möbelstücke und keine offenen Regale.
  • Investieren Sie in Holz-, Fliesen- oder Laminatfußboden – Milben lieben Teppichboden. Und ersetzen Sie Ihr Polstersofa durch eine Ledercouch – denn Leder mögen Milben gar nicht.
  • Investieren Sie außerdem in einen Staubsauger mit Filter. Herkömmliche Staubsauger verteilen die Milben in der ganzen Wohnungsluft. Da aber selbst der beste Filter nicht alle Milben fern hält, sollten Sie zwei Stunden nach dem Saugen den Raum verlassen. Wenn möglich, bitten Sie überhaupt eine andere Person, das Staubsaugen für Sie zu übernehmen.
  • Auch das Beziehen der Betten sollte möglichst jemand anderes für Sie übernehmen. Benutzen Sie zum Staubwischen nur feuchte Tücher.
  • Verzichten Sie auf einen Dampfreiniger! Allergikern soll er angeblich viel helfen, doch er tötet nur einen Teil der Milben ab. Die verbleibenden vermehren sich nach der Behandlung umso schneller, da der Dampfreiniger ein Milben-freundliches, feuchtes Klima hinterlässt. Auch Schimmel kann in feuchtem Klima leicht entstehen.
  • Vor der Wintersaison sollten Sie Ihre Heizkörper reinigen, sonst blasen die Ihnen monatelang angesammelte Milben in die Luft.
  • Achten Sie auf geringe Luftfeuchtigkeit – Milben vermehren sich in feuchtem Raumklima besonders gut. Machen sie in jedem Raum drei- bis viermal am Tag Stoßlüftungen, und verzichten Sie auf Klimaanlagen.
  • Schützen Sie insbesondere Ihren Schlafplatz vor Milben. Unumgänglich sind spezielle Bezüge für Bettzeug und Matratze (Encasings).
  • Auch Pflanzen und Tiere sollten Sie aus dem Schlafzimmer verbannen, da sie für Milben ein guter Nährboden sind.
  • Schlafen Sie außerdem nicht nackt – im Schlaf verlieren wir viele Hautschuppen, von denen sich Milben ernähren. Vermeiden Sie es auch, sich im Schlafzimmer an- und auszuziehen.
  • Kuscheltiere können Sie durch regelmäßigen „Waschgang“ (mindestens einmal im Monat, 60 Grad) desinfizieren. Noch sicherer ist es, sie für zwölf Stunden in die Tiefkühltruhe zu legen, bis alle Milben abgetötet sind, und sie danach auszuwaschen.

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