Willkommen bei myAllergo

Falls Sie noch keinen Account bei myAllergo haben, können Sie sich hier registrieren.

  • Bitte achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung.

Allergie beim Hund: Jeder 10. Hund betroffen

Wenn sich der Hund ständig kratzt, muss nicht unbedingt ein Flohbefall dahinterstecken. Denn: Auch Hunde können eine Allergie entwickeln. So sind zum Beispiel Umwelt-, Flohspeichel- oder Futtermittelallergien möglich. Bestimmte Hunderassen sind anfälliger für eine Überreaktion des Immunsystems, diese genetische Veranlagung wird vom Muttertier auf den Welpen übertragen. Auch bei Hunden nehmen Allergien zu, mittlerweile ist jeder 10. Hund ein Allergiker.

Mops und Französische Bulldogge reagieren besonders oft auf Umweltallergene. Aber auch Boxer, Labrador, Golden Retriever sowie reagieren auf Pollen, Gräser, Hausstaub- oder Vorratsmilben mit allergischen Beschwerden. Bei Hunden können auch Schimmelpilze und Flohbisse zu Problemen führen. Beim Futter sind Rindfleisch, Milchprodukte, aber auch Getreide, Eier, Soja, Fisch für eine Allergie verantwortlich.

Beschwerden bei einer Allergie

Hunde reagieren anders, wenn sie auf Allergene treffen. Juckreiz ist bei ihnen das häufigste Symptom. Besonders betroffen sind das Gesicht, die Zwischenräume der Pfoten, Ohren, Achseln und Leisten. Der Juckreiz ist teilweise so stark, dass sich der Hund blutig kratzt. Durch die offenen Wunden dringen Keime und Bakterien ein, es entwickelt sich eine Infektion. Ist der Hund auf sein Futter allergisch, können Magen-Darm-Probleme in Form von Durchfall oder Erbrechen auftreten.

Diagnose

Zunächst wird der Tierarzt etwas Blut abnehmen und untersuchen, ob es sich um eine Allergie und nicht um Parasiten, Flöhe oder Milbenbefall handelt. Hat der Bluttest ergeben, dass der Hund eine Allergie hat, wird mithilfe eines Hauttests herausgefunden, welches Allergen für die Beschwerden verantwortlich ist. Zu diesem Zweck trägt der Tierarzt verschiedene Allergene auf die Haut auf, zeigen sich Reaktionen auf der Haut, kann von einer Allergie ausgegangen werden. Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie muss der Halter mit einer Ausschlussdiät herausfinden, welcher Futtermittelbestandteil für die Beschwerden verantwortlich ist. Das Futter sollte nur eine Fleisch- oder Kohlenhydratsorte enthalten.

Therapie und Vorbeugung

Auch bei Hunden gilt: Das Allergen muss gemieden werden. Im Fall einer Futtermittelallergie sollte das betreffende Futter gegen ein Allergikerprodukt ausgetauscht werden. Bei einer Rindfleischallergie kann Pferde- oder Lammfleisch gefüttert werden. Grundsätzlich sollten auch ohne Allergie naturbelassene Futtersorten ohne Zusatzstoffe in den Napf.

Bei einer Allergie auf Vorratsmilben wird statt Trockenfutter nur Feuchtfutter gefüttert.

Damit der Hund gar nicht erst eine Allergie auf den Flohspeichel entwickeln kann, sollte der Hund regelmäßig auf Flöhe untersucht und behandelt werden. Flohhalsbänder helfen gut. Gab es einmal Flöhe, sollten alle Textilien, mit denen der Hund in Kontakt gekommen ist, gewaschen werden. Bei älteren Hunden sollte regelmäßig das Immunsystem überprüft werden.

Ist der Juckreiz zu stark, kann Cortison gegeben werden. Da sich der Kontakt zu Pollen und Gräsern nicht immer vermeiden lässt, kann der Hund Antihistaminika bekommen.


Was sagen Sie dazu? Verfassen Sie hier einen Kommentar:

Die mit * versehenen Felder sind Pflichtfelder, die einen Eintrag erfordern.

Meinungen

Es sind keine Kommentare vorhanden.

myAllergo Gruppen

Gründen Sie Ihre eigene myAllergo Gruppe und diskutieren Sie mit anderen myAllergo Mitgliedern.

Jedes myAllergo Mitglied kann kostenlos eine öffentliche, bzw. eine geschlossene Gruppe gründen. In einer öffentlichen Gruppe kann jeder einen Artikel schreiben und kommentieren. Wollen Sie sich Ihre Gruppenmitglieder jedoch aussuchen, dann ist die geschlossene Gruppe richtig für Sie. Alle die dort aktiv werden wollen, müssen zuerst bei Ihnen die Aufnahme in die Gruppe beantragen.

Jetzt Ihre eigene kostenlose Gruppe gründen!

(Sie müssen angemeldet sein)