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Die richtige Sonnencreme bei einer Allergie
Richtig eincremen bei einer Allergie

Die richtige Sonnencreme für Allergiker

Wer bei Temperaturen um die 30 Grad ohne Sonnenschutz aus dem Haus geht, ist wirklich leichtsinnig. Inzwischen sollte jedem bekannt sein, welchen Schaden UV-A und UV-B-Strahlen anrichten können. Selbst für Allergiker gibt es mittlerweile verträgliche Lösungen.Wir stellen die besten Produkte vor und verraten, auf welche Inhaltsstoffe Sie besonders achten sollten. 

Vorsicht Chemiekeule!

Sonnencremes sind Chemiekeulen! Um überhaupt wirken zu können, enthalten sie sogenannte chemische Filter, die die Sonnenstrahlen ungefährlicher machen. Auch Emulgatoren sind keine Seltenheit und sollen der Sonnencreme eine geschmeidige Konsistenz verleihen. Neben den Filtern und Emulgatoren können auch Konservierungsstoffe, Parfümstoffe und Fette allergische Reaktionen auslösen. Viele Stoffe reagieren auf die Sonnenstrahlung. Besonders folgende Inhaltsstoffe sollten Sie meiden, um eine Sonnenallergie zu vermeiden.

  • Benzophenone-3
  • Benzophenone-4
  • Isopropylphenyl- Phenylpropandion
  • PABA
  • Octyl Dimenthyl PABA
  • 4-Methylbenzylidene Camphor

Für Allergiker geeignet

Besser als chemische Filter sind mineralische Filter – etwa Titandioxid, Zinkoxid oder Magnesiumoxid. Dabei handelt es sich um Mikropigmente, welche die Sonnenstrahlen reflektieren, bevor sie auf die Haut treffen. Sie dringen nicht in die Haut ein und verursachen so weniger Allergien. Allerdings stehen mineralische Filter im Verdacht, die Schweißbildung zu hemmen und die Hautporen zu verstopfen. Mit steigendem Pigmentanteil erhöht sich auch der sogenannte Weißeffekt, die Haut erscheint heller.

Alternativen zum herkömmlichen Sonnenschutz

Selbstbräuner sind eine gute Alternative zur Sonnencreme. Sie bieten zwar keinen Sonnenschutz, machen aber genauso braun wie ein Sonnenbad am Strand. Ein zusätzliches Plus: Sie verursachen viel seltener Allergien als Sonnencremes. Auch hier sollten Sie jedoch auf allergieauslösende Zusatzstoffe achten.

Die richtige Sonnencreme für Neurodermitiker

Sonne wird von Neurodermitis-Patienten höchst unterschiedlich empfunden, die einen empfinden sie als angenehm, für die anderen ist Sonne eine zusätzliche Belastung. Überdenken Sie, ob es für Sie nicht hautverträglicher ist, die Sonne zu meiden. Generell gilt: Setzen Sie sich nie ohne Sonnenschutz der Strahlung aus, denn ein Sonnenbrand kann einen neuen Schub auslösen. Sie sollten Cremes bevorzugen, die auf einer Emulsion basieren. Mineralische Filter sind zwar besser verträglich, jedoch trocknen sie die Haut stark aus. Auch Ethanol (Alkohol) trocknet die Haut aus. Ein neues Produkt sollte immer auf einer kleinen Hautfläche getestet werden.

Empfehlenswerte Produkte

Menschen mit empfindlicher Haut und/oder einer bereits vorliegenden Allergie sollten solche Produkte wählen, die keine chemischen Filter, Emulgatoren, synthetischen Farbstoffe, Duftstoffe und Konservierungsstoffe enthalten. Besonders geeignet sind Gele; sie sind zwar nicht so cremig wie die herkömmlichen Sonnenschutzmittel, sie lassen sich aber genausogut auftragen und ziehen schnell ein. Achten Sie auf Produkte, die mit „Für Allergiker“ gekennzeichnet sind. 

  • “Lavera Neutral Sonnenmilch“ 
  • “Ladival Sonnenschutz Gel Allergische Haut“ 
  • “Sun Ozon Sensitiv“ (Rossmann Eigenmarke) 
  • “Vivisun 50 plus“ 
  • “Dermifant Sonnenschutz Creme“ 
  • die "EAU Thermale" Produkte der Weißen Linie von Avéne (nur in Apotheken)

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