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Kurzum: Das Schlafzimmer wird wieder zum Ort der Liebe, die Menschen kommen sich wieder näher. Leider endet eine heiße Liebesnacht manchmal früher als beabsichtigt. Dann nämlich, wenn das Kondom eine allergische Reaktion auslöst.
Stellen Sie bei sich oder Ihrem Partner Beschwerden fest, nachdem sie Latex-Kondome verwendet haben, besteht der Verdacht auf eine Latexallergie. Diesen sollten Sie unbedingt durch einen Arzt abklären lassen. Nicht jeder Juckreiz oder Pustel ist auf den Naturlatex zurückzuführen. In Kondomen kommen jede Menge anderer Substanzen zm Einsatz, die eine allergische Reaktion verursachen können. Dazu gehören etwa Farbstoffe, Weichmacher oder spezielle Substanzen, die den sexuellen Akt schöner machen sollen.
Reaktion auf Nonoxynol-9 (Spermizid) oder Benzocain (soll den Akt hinauszögern)
Hier hilft nur das Ausschlussverfahren. Verwenden Sie Sorten ohne diese Bestandteile, bleiben die Beschwerden aus, haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit keine Latexallergie.
Reaktion auf Gleitgel
Auch Gleitgel kann allergische Reaktionen auslösen. In so einem Fall sollten Sie auf Kondome ohne Gleitgel zurückgreifen.
Reaktion auf den Vulkanisationsbeschleuniger
Verwenden Sie Kondome ohne den Inhaltsstoff 1,3-Diphenylguanidin. Diese sind jedoch etwas teurer als herkömmliche Kondome, da die Herstellung etwas länger dauert.
Leichte Kontaktallergie auf Latexallergie
Liegt bei Ihnen eine nur leichte Form der Latexallergie vor, genügt es, wenn Sie spezielle hypoallergene Kondome verwenden. Diese sind preisgünstiger als latexfreie Sorten und angenehmer im Tragekomfort. In den folgenden Marken wurden die allergieauslösenden Proteine zum Großteil entfernt.
Latexallergie
Stellt Ihr Arzt jedoch eine echte Latexallergie fest, müssen Sie latexfreie Kondome verwenden. Diese sind aus Polyurethan (PU) hergestellt. PU-Kondome sind relativ teuer – ein Fünferpack kostet um die 15 Euro – auch ist noch nicht abschließend geklärt, ob sie genauso gut vor einer Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten schützen wie Latexkondome. In den USA gibt es außerdem Kondome aus Schafsdarm (z.B. Trojan Naturalamb), auch diese bieten keinen zuverlässigen Schutz vor Krankheiten.
Latexfreie Kondome:
Frauen mit einer Latexallergie können auf sogenannte female-Kondome (Femidom) zurückgreifen. Sie werden in die Vagina eingeführt und kleiden diese vollständig aus. Die ebenfalls aus PU hergestellten Kondome erhalten Sie in der Apotheke.
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