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Wenn Sie viel putzen müssen, weil Staub heftige allergische Attacken verursacht, sollten Sie besondern Wert auf Ihre Hautpflege legen, um nicht am sogenannten Hausfrauenekzem zu erkanken. Hierbei ist die Haut an den Händen rot und schuppig und bildet Blasen. Benutzen Sie zum Putzen unbedingt Handschuhe, am besten latexfreie. Legen Sie Ihre Ringe ab, denn unter diesen kann sich die Feuchtigkeit sammeln. Da der häufige Kontakt mit Wasser und Reinigern den Fett- und Säureschutzmantel der Haut angreift, sollten Sie vor und nach dem Putzen eine fetthaltige Creme auftragen.
Wer unter einer Allergie leidet, sollte nicht einfach irgendeinen Reiniger kaufen, denn so manches Produkt ist bis oben hin angefüllt mit Allergenen. Seit dem Jahr 2007 sind Hersteller gesetzlich verpflichtet, die Inhaltsstoffe anzugeben. Sie müssen beim Blick auf die Verpackung besonders auf Duft- und Konservierungsstoffe, Farbstoffe, sowie Enzyme achten.
Gefährliche Allergene im Überblick:
Nutzen Sie unbedingt latexfreie Handschuhe, um den Kontakt mit den Reinigungsmitteln zu vermeiden. Einige wenige Produkte reichen völlig, um Ihre Wohnung blitzblank zu bekommen. Verwenden Sie immer die niedrigste Dosis und vertrauen lieber auf alte Hausmittel. So hilft beispielsweise Essig gegen Kalkflecken, Zitrone bei stumpfem Glas und Zahnpasta gegen dreckige Fugen. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt dem Motto „Mechanisch statt chemisch“ zu folgen. Längere Einweichzeiten und sanfte Mikrofasertücher sind besser als den Dreck mit aggressivem Reiniger zu ersticken.
Einkaufsliste:
Allergiker sollten generell mehr Wert auf Sauberkeit und Ordnung legen, so lassen sich die Belastungen viel geringer halten. Werden Sie unnötigen Schnickschnack los, verstauen Sie Bücher und Co. lieber in verschlossenen Schränken und wischen alle Oberflächen regelmäßig feucht ab. Bettdecken, Gardinen und Kuscheltiere sollten regelmäßig gewaschen werden.
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