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Schon mit dem Grundstück beginnt ein allergikergerechtes Haus. Industriebetriebe in der Nähe können Schadstoffe ausstoßen, die Asthmatikern Probleme bereiten können. Funkmasten und Wasseradern können chemiesensiblen Menschen (MSC-Syndrom) und Personen, die auf Elektrosmog negativ reagieren, Beschwerden bringen. Für Pollenallergiker sind blühende Wiesen und Bäume in der Nachbarschaft wichtige Aspekte. Industriebabfälle im Boden können nach Jahren noch immer gesundheitliche Beschwerden verursachen, hier schafft ein Bodengutachten Klarheit.
Die Auswahl der Baustoffe muss auf die vorliegende Allergie abgestimmt erfolgen. So enthalten auch Naturbaustoffe wie Holz Allergene. Relevant sind aber meist eher Binde- und Lösungsmittel in Farben und Baumaterialien, die noch Jahre später giftige Dämpfe abgeben können. Bei der Auswahl der Baustoffe kann das „natureplus“-Gütesiegel helfen, nur ökologische und gesundheitlich verträgliche Produkte werden hiermit ausgezeichnet.
Verschiedene bauliche Maßnahmen können die Allergenbelastung vermindern. Dazu gehören:
Manche Hersteller von Fertighäusern bieten sogenannte Allergikerhäuser an. Da es sich hierbei aber nicht um einen geschützten Begriff handelt, sollten Sie besonders auf Verträge und Kleingedrucktes achten. Etwas mehr Sicherheit gibt das „tox-proof“-Siegel durch den TÜV Rheinland. Es gibt auch Häuser, die vollständig „toxproof“-zertifiziert sind. Das Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG) hat einen Prüfkatalog für ökologische und allergikergerechte Häuser erarbeitet und vergibt für zertifizierte Häuser das „Allökh“-Siegel.
Um das Allökh-Siegel zu bekommen, müssen verschiedene Prinzipien umgesetzt werden. Dazu gehört Gesundheitsverträglichkeit, Umweltverträglichkeit, Allergikerverträglichkeit und Sozialverträglichkeit. Folgende Hersteller bieten ein allergikerfreundliches Haus an:
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