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Gesundes Ostern

Gesundes Osterfest: Tipps und Tricks

Wenn die ersten Krokusse ihr Köpfchen aus der noch winterharten Erde stecken, kuschelweiche Weidenkätzchen an den Bäumen wachsen und die wärmende Sonne für ein Stimmungshoch sorgt, ist es langsam Zeit, das Osterfest vorzubereiten. Allergiker müssen hier besonders auf versteckte Allergene aufpassen, damit das Osteressen nicht im Krankenhaus endet.

Osterbrot statt Osterei

Hat Ihr Kind eine Hühnerei-Allergie, müssen Sie wohl oder übel auf bunt bemalte Eier im Osternest verzichten, auch beim Backen und Kochen müssen sie das tierische Bindemittel meiden. Auch in Schokohasen und -eiern können sich winzige Spuren Hühnereiweiß verstecken. Damit Sie Ihrem Kind dennoch ein buntes und leckeres Osterfest ermöglichen können, sollten Sie auf Ei-Alternativen aus dem Reformhaus setzen. Alternativen zum Hühnerei sind beispielsweise Ei-Ersatz aus Sojabasis oder vollfettes Sojamehl. Hiermit zaubern Sie knuspriges Osterbrot oder andere Leckereien.

Osternestsuche nach Drinnen verlegen

So schön und farbenfroh der Frühling auch ist, für Pollenallergiker ist die erwachende Natur ein Graus. Tun Sie Ihren allergiegefährdeten Kindern einen Gefallen und verlegen die Osternestsuche nach Drinnen. Wenn Sie etwas kreativ sind, muss hier keine Langeweile aufkommen. Basteln Sie etwa gemeinsam mit Ihren Kindern Papierhasen, die Sie über dem Esstisch aufhängen. Verstecken Sie statt eines großen Nests mehrere Kleinigkeiten, so macht das Suchen noch mehr Spaß.

Keine gefärbten Eier kaufen

Schon im Winter findet man im Supermarkt die bunten Eier, die zum Kauf anregen sollen. Doch wenn Sie oder Ihr Kind sensibel auf Allergene reagieren, sollten Sie die bunten Eier lieber im Laden lassen. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass manche Ostereierfarben gefährlich sein können. Die Lebensmittelfarbe dringt über kleine Risse auch ins Innere des Eis vor und färbt manchmal sogar das Eigelb. Bei empfindlichen Menschen können die künstlichen Farbstoffe zu Hautrötungen, Juckreiz führen und sogar einen Neurodermitis-Schub oder Asthmaanfall auslösen. Besonders zwei Farbstoffe sind bedenklich: Azorubin, erkennbar als E 122 für rote Eier und Brilliantschwarz (E151) für blaue Eier. Nur zwei Farben sind unbedenklich: E 140 für grüne Eier und E 160b (Bixin, Norbixin) für orangefarbene Eier.

Farben aus der Natur

Ganz auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie ungefärbte Eier kaufen und diese selbst einfärben. Dazu können Sie entweder Naturfarben aus der Apotheke nehmen – diese sind zwar nicht so kräftig, dafür aber garantiert ohne Nebenwirkungen – oder Sie sehen mal in Ihrer Küche nach. Denn hier gibt es viele Lebensmittel, die den Eiern eine natürliche Färbung verleihen.

  • Rot: rote Rüben, rote Zwiebeln
  • Hellgelb: Johanniskraut
  • Violett: Birkenblätter
  • Braun: Zwiebelschalen
  • Goldgelb: Curcumawurzel

Zunächst stellen Sie mithilfe der Zutaten und kochendem Wasser einen Sud her. Nachdem die Eier mit Essig gesäubert wurden, legen Sie diese in den Farbsud. Je länger sie drinbleiben, umso kräftiger wird der Farbton. Tolle Musterungen erhalten Sie mit einer alten Strumpfhose, einer Schnur oder Blättern. Nach dem Färben werden die Eier mit Speck oder Öl eingerieben, um einen schönen Glanz zu erhalten.


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