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Es gibt einige bestimmte Lebensmittel, die immer für Allergien verantwortlich sind. Bei Kindern sind das besonders Kuhmilch und Hühnereier, bei Erwachsenen führt der Konsum von Nüssen, Getreidekeimen, Zitrusfrüchten, Fisch, Soja und Lebensmittelzusatzstoffen zu allergischen Reaktionen. In Hinblick auf Neurodermitis müssen besonders Nahrungsmittel, die die Hautdurchblutung verbessern (Zitrusfrüchte, scharfe Gewürze, Alkohol) auf den Prüfstein.
Es nicht leicht das eine Lebensmittel zu finden, das eine allergische Reaktion auslöst und einen Schub verursacht. Das Führen eines Ernährungstagebuch kann helfen, Zusammenhänge herzustellen, letztlich kann aber nur der Arzt feststellen, welche Nahrungsmittelallergie vorliegt. Er kann mithilfe verschiedener Tests auch klären, ob es sich um eine echte Allergie oder „nur“ eine Pseudoallergie handelt. Hierbei sorgt die Ausschüttung von Histamin zu allergie-ähnlichen Symptomen. Wichtig ist, dass Sie nicht einfach beginnen, wahllos Lebensmittel von Ihrem Speiseplan zu streichen. So riskieren Sie Mangelzustände, die wiederum einen Neurodermitisschub auslösen können.
Erst nachdem Sie eine Diagnose haben, sollten Sie sich mit einem qualifizierten Ernährungsberater zusammensetzen, um Ihren Speiseplan individuell umzustellen, sodass eine ausgewogene Ernährung weiterhin gewährleistet ist. Generell müssen Sie nun bewusster essen und kochen. Einige Regeln:
Bis heute hält sich der Irrglaube, dass Zucker (Saccharose) für Neurodermitiker tabu ist. Stattdessen sollen Betroffene auf alternative Süßungsmittel zurückgreifen, etwa Honig oder Ahornsirup. Der DAAB weist jedoch darauf hin, dass es sich dabei um einen Mythos handelt. Der „gesunde“ Zucker besteht aus genau denselben Zuckerbestandteilen wie der Industriezucker. Zudem konnte in einer placebokontrollierten Studie bewiesen werden, dass Zucker keine negativen Auswirkungen auf den Hautzustand von Neurodermitispatienten hat. Ganz auf Zucker zu verzichten, ist in der Neurodermitistherapie also völlig unnötig.
Obwohl die Darmsanierung wissenschaftliche Rückendeckung erhält, wird sie in der Praxis noch viel zu wenig eingesetzt. Schon Hippokrates wusste : “Der Tod sitzt im Darm.“ Und tatsächlich konnte bei Asthma-, Allergie- und Neurodermitiskranken eine ungesunde Darmflora festgestellt werden. Unausgewogene Bakterienkulturen, saurer pH-Wert oder das Vorkommen von Hefepilzen – in dem wichtigsten Teil unseres Verdauungsystems kann so Einiges im Argen liegen. Im Rahmen einer Darmsanierung können verschiedene milchsäurehaltige Lebensmittel wie beispielsweise Joghurt, Sauerkraut oder bestimmte Enzymgetränke eingenommen werden. Jedoch haben nicht alle dieselbe Wirkung. Der Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e.V. empfiehlt besonders den „Brottrunk Kanne“.
Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt und auch mit einem alternativ ausgebildeten Arzt über die Möglichkeit einer solchen Kur. Weitere Informationen demnächst auch hier auf myAllergo.
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