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Ernährung bei einer Weizenallergie
Leckeres Brot selbst machen

Ernährung bei einer Weizenallergie: Lieber selbst kochen

Hat der Arzt eine Weizenallergie festgestellt, heißt es: Weizen muss vom Speisezettel gestrichen werden. Aber das ist kein Weltuntergang. Bei einer Ernährungsberatung lernen Sie wertvolle und leckere Alternativen kennen. Sie dürfen Sie sogar ein wenig freuen, denn Sie werden eine ganze "exotischer" Lebensmittel kennenlernen, die den allergieauslösenden Weizen ersetzen werden. Oder kennen Sie Pfeilwurzelmehl vielleicht sogar schon?

Leben ohne Weizen

Trotz all dieser Einschränkungen ist eine Weizenallergie kein Grund zum Verzweifeln. Eine Mangelernährung ist nicht zu erwarten, da Kartoffeln, Reis, und auch Buchweizen ähnliche Nährstoffe liefern. Zudem besteht in den seltensten Fällen parallel zur Weizenallergie auch ein Allergie gegen andere Getreide, sie können also ohne Bedenken verwendet werden. Ein Ernährungsexperte kann Sie zudem darin unterstützen, beim Kochen und Backen Alternativen zu Weizen zu nutzen.

Alternativen zu Weizen

Eine individuelle Ernährungsberatung hilft tatsächlich am besten, mit dem Verzicht auf Weizen umzugehen. Ein paar erste Tipps seien aber bereits hier genannt. Wer Lebensmittel selbst herstellt, dem bieten sich viele Möglichkeiten, Weizen zu ersetzen.

  • Brot können Sie ebenso schmackhaft mit Roggenmehl, Maismehl, Reismehl, Amaranthmehl, Johannesbrotkernmehl , Kastanienmehl, Maronenmehl oder Quinoamehl herstellen.
  • Statt Teigwaren bieten sich Glasnudeln aus Reis und Buchweizennudeln an.
  • Als Müsli sind Cornflakes, Haferflocken, Reisflocken, Sojaflocken und gepufferter Amaranth erlaubt.
  • Beim Andicken von Soßen eignen sich zum Beispiel Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Kartoffelstärke, Maisstärke, Arrowroot (Pfeilwurzmehl), Sorghummehl, Tapiokamehl (Maniok) und Topinambumehl.
  • Verwenden Sie als Backtriebittel weizenfreies Backpulver, Hefe, Hirschhornsalz, Natron, Pottasche oder Weinstein.
  • Für die Herstellung von Kuchen und Gebäck bieten sich Bananenmehl, Buchweizenmehl, Gerstenmehl, Haferflocken, Maismehl, Kastanienmehl, Roggenmehl, Sojamehl und die Yamswurzel an.
  • Ebenso für die Herstellung von Süßspeisen: Bananenmehl, Polenta (Maisgrieß) oder Sago.

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