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Der Zusammenhang zwischen Asthma und Adipositas-Patienten, also jenen Menschen, die krankhaft übergewichtig sind, wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert. Klar ist, überzählige Kilos drücken auf die Lunge. Bei stark Übergewichtigen reduziert sich das Lungenvolumen deutlich. Der Sauerstoffbedarf ist deutlich höher und es kann sogar zu Atemaussetzern im Schlaf kommen. Wenn Sie deutlich zuviel wiegen, sollten Sie etwas Gewicht abnehmen, um Ihre Lungenfunktion zu verbessern. Der allgemeine Gesundheitszustand verbessert sich außerdem.
Viele Getränke und Lebensmittel enthalten Substanzen, die ein allergisches Asthma auslösen können. Für den Erwachsenen sind besonders Fisch, Sellerie, Soja sowie Hasel- und Erdnüsse kritisch, bei Kindern sind es Eier und Milch. Auch Zusatzstoffe, hier besonders die Sulfite, können allergisches Asthma hervorrufen. Sulfite sind etwa in Trockenfrüchten und Weißwein enthalten.
Schon seit 1959 wurden schottische Asthma-Patienten mit Kaffee behandelt. Und das ganz offiziell. Eine italienische Studie mit 72.000 Teilnehmern untermauert diese Behandlung sogar. Demnach senkt Kaffeegenuss die Erkrankungshäufigkeit bei Asthma um 28 Prozent. Warum ist Kaffee nun so gesund? Kaffeebohnen enthalten sogenannte Xanthine. Schwer Asthma-Kranken kennen diese Substanz vermutlich unter den Namen Theopyllin; sie ist in Asthmamedikamenten enthalten. Xanthine lassen die Schleimhäute der Bronchien abschwellen und beugen somit bis zu vier Stunden Asthmasymptomen vor. Aber Vorsicht: Vor einem anstehenden Lungenfunktionstest sollten Sie keinen Kaffee trinken, da sonst die Ergebnisse verfälscht werden könnten.
Asthmatiker, die ohnehin bereits eine eingeschränkte Lungenfunktion aufweisen, sollten nur sehr wenig gepökeltes Fleisch essen. Denn Studien belegen, dass Salami, Speck und Co. negative Veränderungen an der Lunge hervorrufen. Verantwortlich sind die sogenannten Pökelsalze (Nitrite), die das Fleisch konservieren. Während des Produktionsprozesses werden E249 und E250 hinzugesetzt, um den Botulismus-Erreger abzutöten. Dieser reichert sich in verdorbenen Lebensmitteln an und kann Nervenlähmungen verursachen. Nitrite sorgen außerdem für die leckere rote Farbe und den typischen Pökel-Geschmack. Eine US-amerikanische Studie beweist, dass Menschen, die sehr oft solche Fleischprodukte essen eine viel schlechtere Lungenfunktion aufweisen als solche, die gar kein Pökelfleisch konsumieren.
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