Willkommen bei myAllergo

Um alle Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie angemeldet sein.

Falls Sie noch keinen Account bei myAllergo haben, können Sie sich hier registrieren.

  • Bitte achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung.
Ernährung bei Asthma
Gesund einkaufen und essen

Ernährung bei Asthma: Gesünder ist besser

Fettiges belastet nicht nur die Gefäße, auch die Lungenfunktion wird beeinträchtigt. Asthmatiker sollten daher immer bemüht sein, Übergewicht zu reduzieren. Dies gelingt am besten mit einer frischen Vollwertkost, wie sie beispielsweise die Mittelmeerküche anbietet. Tierische Produkte wie leckere Salami oder geräucherter Schinken ist für Asthmatiker eine schlechte Wahl. Auch Fast-Food hat einen negativen Einfluss auf die Asthmasymptome.

Übergewicht loswerden

Der Zusammenhang zwischen Asthma und Adipositas-Patienten, also jenen Menschen, die krankhaft übergewichtig sind, wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert. Klar ist, überzählige Kilos drücken auf die Lunge. Bei stark Übergewichtigen reduziert sich das Lungenvolumen deutlich. Der Sauerstoffbedarf ist deutlich höher und es kann sogar zu Atemaussetzern im Schlaf kommen. Wenn Sie deutlich zuviel wiegen, sollten Sie etwas Gewicht abnehmen, um Ihre Lungenfunktion zu verbessern. Der allgemeine Gesundheitszustand verbessert sich außerdem.

Allergisches Asthma: Auf Inhaltsstoffe achten

Viele Getränke und Lebensmittel enthalten Substanzen, die ein allergisches Asthma auslösen können. Für den Erwachsenen sind besonders Fisch, Sellerie, Soja sowie Hasel- und Erdnüsse kritisch, bei Kindern sind es Eier und Milch. Auch Zusatzstoffe, hier besonders die Sulfite, können allergisches Asthma hervorrufen. Sulfite sind etwa in Trockenfrüchten und Weißwein enthalten.

Kaffee: uraltes „Heilmittel“

Schon seit 1959 wurden schottische Asthma-Patienten mit Kaffee behandelt. Und das ganz offiziell. Eine italienische Studie mit 72.000 Teilnehmern untermauert diese Behandlung sogar. Demnach senkt Kaffeegenuss die Erkrankungshäufigkeit bei Asthma um 28 Prozent. Warum ist Kaffee nun so gesund? Kaffeebohnen enthalten sogenannte Xanthine. Schwer Asthma-Kranken kennen diese Substanz vermutlich unter den Namen Theopyllin; sie ist in Asthmamedikamenten enthalten. Xanthine lassen die Schleimhäute der Bronchien abschwellen und beugen somit bis zu vier Stunden Asthmasymptomen vor. Aber Vorsicht: Vor einem anstehenden Lungenfunktionstest sollten Sie keinen Kaffee trinken, da sonst die Ergebnisse verfälscht werden könnten.

Gepökeltes Fleisch nur selten

Asthmatiker, die ohnehin bereits eine eingeschränkte Lungenfunktion aufweisen, sollten nur sehr wenig gepökeltes Fleisch essen. Denn Studien belegen, dass Salami, Speck und Co. negative Veränderungen an der Lunge hervorrufen. Verantwortlich sind die sogenannten Pökelsalze (Nitrite), die das Fleisch konservieren. Während des Produktionsprozesses werden E249 und E250 hinzugesetzt, um den Botulismus-Erreger abzutöten. Dieser reichert sich in verdorbenen Lebensmitteln an und kann Nervenlähmungen verursachen. Nitrite sorgen außerdem für die leckere rote Farbe und den typischen Pökel-Geschmack. Eine US-amerikanische Studie beweist, dass Menschen, die sehr oft solche Fleischprodukte essen eine viel schlechtere Lungenfunktion aufweisen als solche, die gar kein Pökelfleisch konsumieren.

Lesen Sie weiter: Einfluss von Mittelmeerküche und Fast Food auf Asthma


Artikel zum Thema

Was sagen Sie dazu? Verfassen Sie hier einen Kommentar:

Die mit * versehenen Felder sind Pflichtfelder, die einen Eintrag erfordern.

Meinungen

Es sind keine Kommentare vorhanden.