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Mücken aufgepasst!

Mückenschutz sparsam dosieren

Mückenschutzmittel gibt es in den unterschiedlichsten Formen, ob als Hochfrequenz-Piepser, Duftkerze oder UV-Lampe. Sie alle sollen die stechenden Plagegeister vetreiben. Am beliebtesten aber bleiben die sogenannten Repellents – Mückenschutz für die Haut.

Wie diese Mittel angewandt werden sollten, erklärt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in der neusten Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift „Allergie konkret“. So sollten alle Mittel nur auf gesunde Haut aufgetragen werden. Haben Sie entzündete, wunde oder sonnenverbrannte Haut, sollte die Haut stattdessen mit langer Kleidung geschützt werden – so schwer das bei den derzeit herrschenden tropischen Temperaturen auch fallen mag.

Mückenschutzmittel wirken nicht besser, wenn sie verschwenderisch aufgetragen werden, deshalb sollten Sie die Produkte nur sehr sparsam einsetzen und sie von der Haut abwaschen, wenn der Schutz nicht mehr benötigt wird. Nutzen Sie die Mittel nur bei Bedarf. Ist gleichzeitiger Sonnen- und Mückenschutz erforderlich, tragen Sie erst den Sonnenschutz und anschließend den Mückenschutz auf. Für Kleinkinder unter zwei Jahren sind Mückenschutzmittel tabu. Ihre Kleinen können Sie stattdessen mit Moskitonetzen oder Kleidung vor Stichen schützen.

Hintergrund: Mückenschutzmittel enthalten Geruchsstoffe, die die Mücken vertreiben und so vor Stichen schützen sollen. Diese Substanzen sind entweder chemisch oder natürlich (hier etwa Teebaumöl, Zedernöl, Melisse, Zitronen- oder Lavendelöl). Vor allem ätherische Duftstoffe können zu allergischen Reaktionen führen, aber auch chemische Mittel wie DEET und Bayrepel sowie die Hilfsstoffe Formaldehyd/-abspalter, halogenorganische Verbindungen, Nitro-/polyzyklischen Moschus-Verbindungen, PEG/-Derivate, Diethylphthalat oder UV-Filter sind gesundheitlich bedenklich.

Mehr Geld für die Allergieforschung

Europäische Allergieforschung unterfinanziert

Anlässlich des Welt-Allergietages fordert die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) mehr finanzielles Engagement für Allergien.

Allergische Erkrankungen sind europaweit auf dem Vormarsch. Bereits jeder dritte Europäer leidet an einer Allergie, in zehn Jahren wird es jeder Zweite sein. Mit 100 Milliarden Gesundheitskosten in Europa jedes Jahr sind Allergien, genau wie Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes, eine Volkskrankheit, die jedoch nicht über die nötigen Mittel zur Erforschung verfügt.

"Die Allergieforschung in Europa ist unterfinanziert", meint Prof. Dr. med. Torsten Zuberbier, Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). "Wenn wir aber in der allergologischen Forschung international führend sein und weiteren volkswirtschaftlichen Schaden abwenden wollen, müssen mehr öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Profitieren werden davon vor allem die zahlreichen Allergiepatientinnen und -patienten in Europa, die einen Anspruch auf hohe Lebensqualität haben."

Laut einer aktuellen Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) bewerten die befragten Experten die nationale finanzielle Förderung gerade mal mit der Schulnote 3,4. Besonders die Landesmittel kommen schlecht weg (Note 4,1). Wie ein Blick in die Datenbank der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) belegt, haben andere Erkrankungen Priorität. Das Stichwort „Herz“ etwa bringt 139 geförderte Einzelprojekte zutage, unter dem Schlagwort „Allergie“ finden sich nur 20 geförderte Forschungsprojekte.

Quelle: ECARF

Rekordsommer hält an: Hohe Ozonwerte besonders für Kleinkinder und Asthmatiker gefährlich

So schön die derzeitigen Temperaturen für viele sind, so gefährlich sind sie für andere. Die Kombination aus Sonne und Hitze stellt auch einen gesunden Körper vor enorme Belastungen. Werden dann noch hohe Ozon-Werte gemessen, ist besondere Vorsicht geboten.

Kinder sollten Anstrengungen vermeiden. Diesen Rat gibt der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte in diesen Tagen. Steigen die Temperaturen, steigen auch die Ozon-Werte. Besonders die bodennahen Werte sind derzeit so hoch, dass sie den empfindlichen Organismus kleiner Kinder gefährden können.

"Die hohe Ozonbelastung kann zu Augenreizungen, Hustenattacken mit Luftnot und zu Herzrasen führen, Kinder mit durch Allergie vorbelasteten Atemwegen sind ganz besonders gefährdet. Eltern sollten ihre Kinder daher in den Stunden zwischen 11 und 22 Uhr möglichst in kühlen Räumen spielen lassen. Schwimmbadbesuche sollten kurz sein, alle körperlichen Anstrengungen draußen, also Herumtollen und Sport, besonders Ausdauersport sollten vermieden werden“, rät Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Asthmatiker sollten jetzt aber keinesfalls in Eigenregie mehr entzündungshemmende Medikanente einnnehmen, auch Eltern asthma-kranker Kinder sollten zunächst mit dem behandelnden Arzt sprechen, bevor die Behandlung geändert wird.

Auch für chronisch Kranke, Babys und ältere Menschen sind hohe Ozonwerte immer ernst zu nehmen.

Aktuelle Ozon-Prognosen erhalten Sie beim Umweltbundesamt. Dieses misst die Werte täglich. Kritisch wird es, wenn die Marke 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft übersteigt. Ab 200 Mikrogramm sind selbst gesunde Menschen betroffen und können gesundheitliche Schäden erleiden.

BfR fordert: Strengere Auflagen für Nickel und Duftstoffe in Spielzeug

Kinder wollen die Welt entdecken, dabei landet das ein oder andere Spielzeug schonmal im Mund. Diese Neugier kann nicht nur zum Ersticken, sondern auch zu einer Allergie im Erwachsenenalter führen. Denn der Speichel löst mögliche Nickelbestandteile aus dem Spielzeug.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht sich für Regelungen aus, die genau festlegen, wieviel Nickel und Duftstoffe aus Spielzeug mit Metalllegierungen abgegeben werden darf. Bislang gibt es solche Regelungen nur für Textilien. Zwar regelt die neue EU-Spielzeugrichtlinie den Einsatz von Duftstoffen, jedoch seien die Grenzen viel zu hoch. 

Hintergrund: Je früher ein Mensch mit Allergenen in Kontakt gerät, umso größer ist das Risiko, dass er sensibilisiert wird und eine Allergie entwickelt. Kinder könnten besser vor solchen Kontaktallergien geschützt werden, wenn es genaue Richtlinien gäbe. "Daher sollte Spielzeug, das Kinder täglich in die Hände nehmen, mit Blick auf seine stoffliche Zusammensetzung besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen", meint Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR.

Nickel und Duftstoffe gehören zu den häufigsten Kontaktallergenen. In Europa sind bereits zehn Prozent aller Kinder gegenüber Nickel sensibilisiert, drei Prozent reagieren auf Duftstoffe allergisch.

©Brunga/Wikipedia

Blühsaison der hochallergenen Ambrosia beginnt bald: Jetzt selbst Vorkehrungen treffen

Die Ambrosiapflanze besitzt das stärkste Pollenallergen überhaupt, es führt zu heftigen allergischen und asthmatischen Reaktionen. Das allergische Potenzial der Ambrosia ist um ein Vielfaches stärker als jenes von Erlen-, Hasel-, Birken- oder Gräserpollen.

„Eine Pflanze allein kann bis zu einer Milliarde Pollen ausstoßen, die sehr klein sind und daher nach dem Einatmen bis tief in die Bronchien vordringen. Bereits zehn solcher Pollenkörner in einem Kubikmeter Luft reichen aus, um bei Allergikern eine Heuschnupfen-Attacke auszulösen. Zudem ruft die Pflanze häufig auch schwere allergische Reaktionen wie Asthma bronchiale hervor - das hat ihr in Australien den Namen Asthma-Pflanze eingebrockt. Sie kann aber auch Menschen allergisch machen, die bisher noch gar nichts mit Allergien zu tun hatten. Etwa 80 Prozent aller Patienten mit Pollenallergie sind bereits auf Ambrosia sensibilisiert“, warnt Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin) und Leiter einer Lungenfachklinik, die auch über eine allergologische Fachabteilung verfügt.

Die Blütezeit beginnt Ende Juli und dauert – je nach Region – bis Ende Oktober.

In Großstädten beginnen jetzt erneut die Vorbereitungen, um die Ausbreitung der Pflanze zu stoppen. In Berlin etwa sind Scouts unterwegs, die die Pflanzen – möglichst vor der Blütezeit – ausreißen. Nach Angaben des Polleninformationsdienstes konnte so rund ein Drittel des Stadtgebiets durchkämmt werden. Auf lange Sicht lasse sich der Bestand der Pflanze durch solche Aktionen verringern.

Aber auch Privatpersonen können Einiges beitragen, um die Ausbreitung der Ambrosia zu stoppen. Gartenbesitzer sollten ihr Grundstück regelmäßig kontrollieren und die Pflanze ausreißen. „Dabei ist es am effektivsten, sie mitsamt der Wurzel auszureißen, um ihre Verbreitung zu unterbinden – einmaliges abschneiden oder abmähen bringt hingegen nichts“, erklärt Köhler. Die entfernten Pflanzen sollten in einem verschlossenen Müllbeutel entsorgt werden, auf keinen Fall sollten sie auf den Komposthaufen, wo sich die Samen ungehindert weiter verbreiten können.

Quelle: Lungenärzte im Netz

Sonnenallergie bei Kindern
© Lara Nachtigall/Fotolia

Sonnenschutz für empfindliche Kinderhaut

Stubenhocker-Kinder sind besonders gefährdet, eine Sonnenallergie zu entwickeln. Zuhause, nach der Schule locken Fernseher und Playstation – draußen spielen ist schon lange out. In den Ferien mit den Eltern wird die Kinderhaut dann extremer Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

„Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder im Frühjahr und Sommer, wenn die Haut noch wenig Sonne gesehen hat, besonders gut mit Kleidung und Sonnenschutzmitteln, die das UVA- und UVB-Spektrum herausfiltern, geschützt sind – nicht nur bei Sonnenallergie“, empfiehlt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar sowie Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen.

Weist Ihr Kind einige Stunden oder Tage an den unbedeckten Stellen rote Pusteln, kann dies ein Hinweis auf eine Sonnenallergie sein. Erste Linderung verschaffen nun Zink-Schüttelmixturen aus der Apotheke, eine Kühlung der juckenden Stellen kann mit Aloe Vera Gel erfolgen. Aber nicht alle Pflegestoffe sind erlaubt.

„Eltern sollten aber bei der Verwendung von Arzneimitteln und Pflegestoffen in Verbindung mit Sonneneinstrahlung generell vorsichtig sein. Es gibt bestimmte Stoffe, die sich durch Sonnenlicht chemisch verändern und starke Hautreaktionen auslösen. So können Pflanzen wie der Riesenbärenklau (Herkulesstaude), Schierlingskraut, Feigenblätter, Petersilie, Sellerie oder Gräser und Klee bei gleichzeitiger Einwirkung von UVA-Sonnenstrahlung sehr schwere Hautschäden verursachen. Diese müssen dann wie Verbrennungen behandelt werden“, warnt Dr. Niehaus.

Quelle: Kinderärzte im Netz

Vuvuzela-Alarm
© Sven Grundmann/Fotolia

Trötenalarm: Keine Vuvuzela für Asthmatiker! 

Die Berichte von WM-Tröten-Geschädigten häufen sich. Für das Trommelfell sind die traditionellen Vuvuzelas alles andere als gesund. Doch nicht nur für die Ohren sind Vuvuzelas schädlich, die bunten Tröten sind Keimschleudern. Asthmatiker sollten die Finger ganz von den nervtötenden „Musikinstrumenten“ lassen.

Mit den Vuvuzelas werden Keime stärker verbreitet als etwa durch Husten oder Schreien. Die Tröpfchen (Aerosole), die durch das Horn herausgeblasen werden, sind so klein, dass sie für mehrere Stunden in der Luft verbleiben.

Asthmatiker sollten das Spielen lieber ihren Freunden überlassen. Durch die Belastung des Trötens und der Keime können die chronisch entzündeten Bronchien besonders stark reagieren. „Die häufigere Benutzung der Vuvuzela kann bei Asthmatikern vorübergehend zu einer Atemwegsverengung und zu Atembeschwerden führen“, erklärt Professor Dr. Karl-Christian Bergmann, seines Zeichens Lungenexperte der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Tests hatten ergeben, dass schon nach dreimaligen kurzem Hineintröten in die Vuvuzela 15 Prozent weniger Luft pro Sekunde zur Verfügung steht als vor dem Test.

Aber selbst wenn fußballbegeisterte Asthmatiker auf das Hineinblasen verzichten, sollten Sie immer ein atemwegserweiterndes Medikament mitführen. Denn andere Asthma-Auslöser gibt es sicherlich auf Public Viewings zuhauf.

Titan-Implantate: Vorsicht Unverträglichkeit
© Sandor Kacso/Fotolia

Gefährliche Titan-Implantate: Zahnärzte raten zu einem Verträglicheitstest vor der OP

Etwa 15 Prozent aller Patienten reagieren auf Titan mit einer Überempfindlichkeitsreaktion. Bislang gab es keine diagnostischen Möglichkeiten, eine solche Intoleranz festzustellen. Ein Berliner Institut ändert dies. Ein einfacher Labortest verrät Ihnen, ob Sie Titanimplantate vertragen – oder nicht.

"Titan ruft aus rein immunologischer Sicht keine Allergien hervor", sagt Sabine Schütt vom Berliner Institut für Medizinische Diagnostik. Dass keine Allergie vorliegt bedeutet aber nicht, dass keine Unverträglichkeitsreaktion auftreten kann.

Bei der Entwicklung eines Labortests durch das Berliner Institut zeigte sich, dass Titan bei etwa 15 Prozent aller Patienten zu Entzündungen führt. "Die Betroffenen reagieren auf ein Titanimplantat mit einer erhöhten Entzündungsantwort“, erklärt die Zahnärztin Elisabeth Jacobi-Gresser. Wird Titan in den Körper eingebracht, oxidiert es dauerhaft. Die dabei entstehenden Titanpartikelchen werden vom Immunsystem als fremd erkannt und von den Fresszellen vernichtet. "Bei Menschen mit einer entsprechenden Veranlagung kommt es zu einer deutlich erhöhten Ausschüttung dieser entzündungsfördernden Botenstoffe - und das kann sogar zu entzündlichen Dauerreaktionen führen", erläutert Schütt.

Titan gilt bisher als eines der besten Materialien in der Medizin. Am häufigsten wird es für orthopädische Implantate (Hüften) oder Zahnimplantate verwendet. Etwa 90 Prozent aller Zahnimplantate und mehr als 95 Prozent aller Knochenimplantate bestehen aus dem Metall. Wird eine Unverträglichkeit festgestellt, sollten Patient und Arzt über Alternativen nachdenken. Als Zahnimplantat eignen sich beispielsweise zirkonbeschichtete Titanimplantate oder ein Vollzirkonimplantat.

Bevor ein Titanimplantat eingesetzt wird, sollte die Verträglicheit überpüft werden. Dies ist mit einem einfachen Gentest möglich, der um die 100 Euro kostet. Einige der privaten Kassen übernehmen bereits die Kosten. In einem zweiten Test wird geklärt, ob die Fresszellen in der Gegenwart von Titan überempfindlich reagieren.

© racamani/Fotolia

Alkohol verstärkt allergische Beschwerden: Experten raten zur Zurückhaltung

Traumsommer, WM-Märchen und Ferienzeit. Die Deutschen lassen es sich derzeit so richtig gut gehen. Ob abends im Biergarten oder zum Fußball gucken beim Public Viewing - alkoholische Getränke gehören für viele einfach dazu. Doch für Menschen mit einer Allergie, Asthma oder Heuschnupfen kann so ein kühles Blondes ganz schön unangenehm werden.

Alkohol kann allergische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Niesen, Juckreiz und Husten nicht nur verstärken, sondern sie auch auslösen. „Meist ist nicht der Alkohol an sich das Problem, sondern die Histamine, die bei der Herstellung alkoholischer Getränke von Hefen und Bakterien während der Gärung gebildet werden“, erläutert Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.

Histamin sind diejenigen Substanzen, die bei einer allergischen Reaktion ausgeschüttet werden. Zusätzlich enthalten Bier und Wein auch bestimmte Schwefelverbindungen, die Asthma und allergische Symptome auslösen können.

Studien beweisen, dass Allergiker nach dem Konsum von Alkohol eher unter allergietypischen Beschwerden wie Niesen und Fließschnupfen leiden. Hierbei sei Rot- und Weißwein besonders gefährlich, betont Köhler. Frauen seien doppelt so oft betroffen wie Männer. Warum, sei noch unbekannt. Studien zeigen, dass der Konsum von zwei Gläsern Wein am Tag das Risiko allergischer Beschwerden verdoppelt. Köhler empfiehlt daher Allergikern bei alkoholischen Geträünken Zurückhaltung zu üben – so schwer das im Einzelfall auch fallen mag.

Kzenon/Fotolia.com

Die Grillsaison hat wieder begonnen: Asthmatiker sollten vorsichtig sein

Zu viel Rauch kann die Atemwege reizen und Hustenanfälle oder Atemnot verursache. Darum raten Experten Betroffenen, lieber einen rauchfreien Grill zu kaufen. Herkömmliche Holzkohlegrills produzieren nicht nur jede Menge Rauch, sondern auch gesundheitsschädliche Stoffe.

Wer auf den typischen Holzkohlegeschmack aber nicht verzichten will, kann sich einen Vertikal-Holzkohlegrill zulegen. Die Holzkohle befindet sich bei diesem Gerät in einer senkrecht stehenden Glutbox. Das Grillgut hängt in Körbchen daneben. Auf diese Weise kann rauchfrei gegrillt werden. Gleiches gilt auch für Elektro- und Gasgrills.

Trotzdem sollten Asthmatiker das Grillen lieber anderen überlassen. Beim Anbraten von Fleisch entstehen chemische Verbindungen, die zwar erst in höherer Konzentration potentiell krebserregend sind, bei Asthmatikern aber schon in geringeren Dosen Husten und Luftnot auslösen können.