Viele Haarglättungsmittel gesundheitsschädlich

Sie sollen die Haare, besonders krause und sehr lockige, dauerhaft glätten. Gemeint sind Haarglättungsmittel. Ähnlich einer Dauerwelle wird das Mittel das Mittel auf die Haare aufgetragen und 30 Minuten auf dem Haar gelassen. Anschließend werden die Haare mit einem Glätteisen behandelt.

Überwachungsbehörden der Bundesländer haben bundesweit Proben von diesen Haarglättungsmitteln genommen. Das Ergebnis ist erschreckend: Viele Mittel enthalten freies Formaldehyd in Konzentrationen bis zu 1,8 Prozent.Der sichere Schwellenwert in der Innenraumluft liegt bei 0,1 Prozent.

Formaldehyd dient der Neuvernetzung der aufgebrochenen Haarstruktur, sodass Haare glatt werden und bleiben. Formaldehyd ist jedoch hoch giftig, es wirkt stark reizend auf die Haut, die Haut und die Schleimhäute. Zudem besitzt es hohes allergenes Potenzial. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Formaldehyd außerdem als krebserregend eingestuft.

Beim Glätten der Haare mit dem heißen Glätteisen werden die Formaldehyddämpfe freigesetzt. Friseur und Kunde atmen die gefährlichen Dämpfe ein und riskieren Atemwegs-, Haut- und Augenreizungen sowie gesundheitliche Langzeitfolgen.

Da Formaldehyd stark gesundheitsschädlich ist, ist dessen Einsatz in der EU in Haarglättungsmitteln verboten. Friseursalons und Privatpersonen beziehen die schädlichen Mittel offenbar aus dem Ausland oder dem Internet. (Quelle: BfR)

Tipps:

  • Nutzen Sie keine formaldehydhaltigen Haarglättungsmittel
  • Fragen Sie beim Friseurbesuch nach und lassen sich im Zweifel die Flasche zeigen

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