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© Halt-Ambrosia, JKI

HALT-Ambrosia: Europäisches Forschungsprojekt zur Bekämpfung der Ambrosia

Dieses Jahr ist der Startschuss für ein neues 3-jähriges EU-Forschungsprojekt. Ziel des Programms "HALT-Ambrosia" ist es, die Ambrosia sowie ihre Pollen einzudämmen.

Ursprünglich nur in Nordamerika beheimatet, breitet sich die Ambrosia auch in Europa immer weiter aus. Mehrere Länder, neben Deutschland unter anderem Dänemark, Ungarn, Slowenien und Österreich, haben eine Kooperation gebildet, um die Schäden für die menschliche Gesundheit und für die Landwirtschaft zu verhindern. In diesen Ländern ist die Ambrosia ebenfalls auf dem Vormarsch. Gemeinsam sollen Strategien entwickelt werden, um die Pflanze kontrollieren und letztlich bekämpfen zu können. Zu diesem Zweck sollen chemische, mechanische und biologische Kontrollmechanismen entwickelt werden.

In Deutschland ist das Julius-Kühn-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen beteiligt, in Dänemark die Aarhus Universität.

Hintergrund: Die Ambrosia, auch Beifußblättriges Traubenkraut genannt, hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten explosionsartig in Deutschland und Europa ausgebreitet. Mehrere Initiativen, etwa das Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia, der FU Berlin und des Instituts für Meteorologie zeigten erste Erfolge. In diesem 2009 gestarteten Programm konnten circa 30 Prozent des gesamten Stadtgebietes abgesucht werden, von den 115.480 gefundenen Pflanzen wurden 53 Prozent beseitigt. Zudem können Bürger mit der Ambrosia App neue Funde melden.

Allergologen halten die Ambrosia beziehungsweise deren Pollen für eine der aggressivsten Allergene überhaupt. Sie können neben Heuschnupfen auch allergisches Asthma auslösen. Pollenallergiker sind für eine Sensibilisierung besonders anfällig. Ambrosia-Allergiker müssen nicht nur die Pollen, sondern auch Kreuzreaktionen mit verschiedenen Lebensmitteln fürchten.

Quellen: JKI, FU Berlin

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