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Magerjoghurt in der Schwangerschaft erhöht das Allergierisiko des Kindes

Magerjoghurt in der Schwangerschaft begünstigt Asthma und Heuschnupfen

Frauen, die in der Schwangerschaft fettreduzierten Joghurt essen, erhöhen das Risiko ihres Kindes, später an Asthma oder Heuschnupfen zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Harvard School of Public Health, die auf dem Kongress der " European Respiratory Society Amsterdam" präsentiert wird. Dieser findet vom 24. bis zum 28. September in Amsterdam statt.

Die Studie wollte herausfinden, ob Fettsäuren aus Milchprodukten Kinder vor Allergien schützen. Im Rahmen der Studie untersuchten die Wissenschaftler, wie viel Milch und Milchprodukte die Schwangeren konsumierten. Gleichzeitig forschten sie in verschiedenen Quellen, Melderegistern sowie der dänischen Geburten-Kohorten-Studie, wie häufig Asthma und allergische Rhinitis auftraten.

Demnach erhöhte Milchgenuss in der Schwangerschaft das Allergierisiko nicht. Er schützt sogar vor der Entwicklung von Asthma. Bei Frauen, die während der Schwangerschaft jedoch fettreduzierten Joghurt mit Obst gegessen hatten, war das Risiko ein Kind zu bekommen, das bis spätestens 7 Jahren Asthma entwickelt, um 1,6 Prozent erhöht. Diese Kinder entwickeln auch häufiger Heuschnupfen.

Die Ursache ist noch unklar. So könnten bestimmte Nährstoffbestandteile im Joghurt oder auch ein allgemein anderer Lebensstil verantwortlich sein.

Ekaterina Maslova, Hauptautorin der Studie, betont, dass dies die erste Studie ihrer Art sei. Nun müsse weiter untersucht werden, ob Menschen, die diese Magerjoghurts gern essen, ähnliche Lebensstile aufweisen.

Quelle: European Respiratory Society Amsterdam

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